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Stroop-Effekt

Demonstration des Ablaufs Die Stroop-Interferenz ist ein eindrucksvolles Beispiel für den hohen Grad an Automatisierung des Leseprozesses. Die Benennung der Farbe eines visuell dargebotenen Wortes ist verlangsamt, wenn der Inhalt des Wortes der Farbe widerspricht, wie z.B. bei den Wörtern blau, rot, grün, gelb. Stimmt der Inhalt des Wortes mit der Farbe überein, ist die Benennung der Farbe hingegen schneller möglich. Dieser Effekt tritt auf, obwohl die Person den Wortinhalt überhaupt nicht beachten soll.

Die Stroop-Interferenz ist ein von Stroop 1935 beschriebenes Verfahren zur Messung der individuellen Interferenzneigung bei der Farb-Wort-Interferenz. Stroop hatte dieses Verfahren im Anschluss an die Untersuchungen von Wundt, Cattell und anderen zu den Farbbenennungsversuchen mittels Farbvorlagen und Farb-Wort-Vorlagen entwickelt, um die in Konflikt stehenden Reize in ein und dieselbe Testaufgabe einzubeziehen.

Das Originalverfahren bestand aus einer Wortkarte, einer Farbkarte und einer inkongruenten Farb-Wort-Karte. Die Wortkarte enthielt Farbnamen, welche mit der Farbe identisch waren. Bei der Farb-Wort-Karte war die Bedeutung des Wortes von der Karte verschieden. Als Interferenzmaß benutzte Stroop die zeitliche Differenz beim Lesen zwischen Farbkarte und Farbwortkarte (Dorsch Psychologisches Wörterbuch, 1998, S. 845).


Bedienung

Nach dem Starten des Programms muss zunächst ein Name eingegeben werden. Anschließend erscheint eine Instruktion zum Programmablauf. Bitte achten Sie darauf, die Lautsprecher anzuschalten, da während des Programmdurchlaufs akustische Rückmeldungen gegeben werden.

Der Ablauf des Programms besteht aus einer Trainings- und einer Testphase. Es erscheinen farbig geschriebene Farbwörter am Bildschirm und es muss möglichst schnell auf die Farbe reagiert werden, in der das Wort geschrieben ist (grün: x, blau: c, rot:n und gelb:m). Nach Vollendung des Experiments können die Daten gespeichert und die Ergebnisse exportiert werden.


Download (Version 1.6, 28.05.2012)

Das Programm kann als ausführbare Datei geladen und direkt gestartet werden. Für die Verwendung des Programms muss am Rechner eine Java Laufzeitumgebung (Version 6.0 oder höher) installiert sein. Sofern noch nicht vorhanden kann diese kostenlos unter Java.com geladen werden. Ob Java bereits installiert ist erfahren Sie hier.

Bitte klicken Sie untenstehenden Knopf an, um das Programm lokal zu speichern. Zum Start des Programms muss eine Java-Laufzeitumgebung installiert sein. Legen Sie das Programm zunächst lokal ab und starten Sie es per Doppelklick. Eine Installation im System ist nicht erforderlich.




Nutzungsbedingungen

Kostenlos

Das Demonstrationpogramm zum Stroop-Effekt darf sowohl für private, institutionelle und auch kommerzielle Zwecke frei und unentgeltlich verwendet werden. Ein Verkauf oder eine Veränderung des Programms ist jedoch nicht gestattet. Für etwaige Fehlfunktionen wird keine Haftung übernommen. Sollte Ihnen das Programm ihnen gefallen oder sollte es für Sie nützlich sein, dann würden wir uns darüber freuen, wenn Sie auf der eigenen Homepage, in einem Blog oder einem Forum einen Link auf diese Seite setzen würden. Wenn Sie möchten, dann können Sie hierfür das unten stehenden Stück HTML-Code verwenden.

Sollten Sie an einer individuellen Anpassung des Programms (z.B. im Rahmen von psychologischen Untersuchungen) wünschen, dann erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.


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