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conText

Förderung des Leseverständnisses durch das Arbeiten mit Texten

W. Lenhard, H. Baier, A. Lenhard, J. Hoffmann & W. Schneider, 2013



conText ist ein intelligentes tutorielles System zur Verbesserung des Leseverständnisses von Sekundarschülerinnen und -schülern. Das Computerprogramm enthält 20 Sachtexte verschiedener Schwierigkeitsgrade, deren Inhalte die Schülerinnen und Schüler am Rechner schriftlich zusammenfassen sollen. conText analysiert diese Zusammenfassungen automatisch und gibt individuelle Rückmeldung darüber, ob einzelne Passagen der Zusammenfassung eventuell redundant oder irrelevant sind oder ob wichtige Inhalte des Originaltextes fehlen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann die Gelegenheit, die Zusammenfassungen sukzessive zu verbessern. Auf diese Weise verwickelt das Programm die Jugendlichen in eine intensive Auseinandersetzung mit den Textinhalten. Gleichzeitig leitet es sie dazu an, die Inhalte der Originaltexte kompakter, kohärenter und vollständiger zu repräsentieren. Kognitive Prozesse und Strategien, die beim verstehenden Lesen zum Einsatz kommen, werden dabei implizit - durch gelenktes Üben - erworben. Wie durch eine Reihe internationaler Evaluationsstudien bestätigt wurde, ist das Zusammenfassen von Texten eine besonders effektive Methode zur Förderung des Leseverständnisses.

Inhalt

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Bezugsquelle

conText wurde in einem Forschungsprojekt an der Universität Würzburg konzipiert und evaluiert. Psychometrica entwickelte den Prototypen bis zur Marktreife weiter und stattete das Programm mit Übungsmaterialien aus. conText kann direkt beim Hogrefe-Verlag (Artikelnummer 50 890 01) bezogen werden. Darüber hinaus ist es auch im regulären Buchhandel (ISBN 3801725448) verfügbar.

Zitierfähige Quelle:
Lenhard, W., Baier, H., Lenhard, A., Hoffmann, J. & Schneider, W. (2013). conText - Förderung des Leseverständnisses durch das Arbeiten mit Texten. Göttingen: Hogrefe.


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